Lautes, abweisendes, provozierendes oder aggressives Verhalten kann Mitarbeitende in psychiatrischen Arbeitsfeldern vor große Herausforderungen stellen. Schnell entstehen Situationen, in denen gewohnte Kommunikationsstrategien nicht mehr greifen und Anspannung auf beiden Seiten zunimmt.
In dieser Fortbildung geht es darum, herausforderndes Verhalten nicht nur als „Störung“, sondern als Ausdruck von Bedürfnissen, Belastungen, Ängsten oder Überforderung zu verstehen. Die Teilnehmenden setzen sich damit auseinander, was in angespannten und eskalierenden Situationen geschieht, welchen Einfluss die eigene Haltung und Kommunikation haben und wie Beziehung auch unter schwierigen Bedingungen gestaltet werden kann.
Anhand praxisnaher Situationen werden Möglichkeiten erarbeitet, Eskalationen frühzeitig zu erkennen, deeskalierend zu kommunizieren und zugleich die eigenen Grenzen und die notwendige Sicherheit im Blick zu behalten.
Lernziele / Themenbereiche:
Die Teilnehmenden:
Methoden:
Dozentin: Anne Westerweg / NN
Pflegeexpertin (B.A. Psychiatrische Pflege / M.A. Interdisziplinäre Psychosentherapie)
Leiterin des Weiterbildungsinstituts der LWL-Klink Hemer
Lehrgangsleitung und Dozentin in der Fachweiterbildung «Psychische Gesundheit»